Zur Orgel in der Stadtkirche Radeberg

Mit der Herbrig-Eule-Orgel steht der Kirchgemeinde ein sehr gutes Instrument zur Verfügung. Regelmäßig erklingt sie zu Gottes Lob und Ehre in Gottesdiensten, zu Konzerten und bei Orgelführungen für Jung und Alt. Mit ihren Qualitäten erfreut sie die heimischen Hörer und findet Anerkennung bei Gastorganisten.

Die heutige Gestalt der Orgel stammt aus dem Jahre 1975. Damals erbaute die Bautzener Orgelbaufirma Eule dieses Instrument in Radeberg und verwendete dabei Teile (Windladen, 11 Register) einer Herbrig-Orgel, die bis dahin in der Hohnsteiner Kirche stand. Auch wurden einige Register und Pfeifenmaterial aus der Radeberger Vorgängerorgel der Firma Jahn eingebaut. Den Prospekt für dieses neue Instrument fertigte die ortsansässige Tischlerei Schmidt. In den Jahren 2004 / 2005 wurde durch die Firma Orgelbau Waltershausen GmbH eine Generalüberholung sowie geringfügige Umdisponierungen vorgenommen.

Verteilt auf zwei Manuale und Pedal verfügt sie über folgende Register:

Hauptwerk (C – f3; 11 Register)
Quintatön 16`
Prinzipal 8`
Rohrflöte 8`
Oktave 4`
Spitzflöte 4`
Quinte 2 2/3`
Oktave 2`
Gambe 8`
Kornett 3fach
Mixtur 4fach
Trompete 8`

Oberwerk (9 Register)
Liebl. Gedackt 8`
Gemshorn 8`
Prinzipal 4`
Hohlflöte 4`
Oktave 2`
Terz 1 3/5`
Sifflöte 1 1/3`
Scharf 4fach
Oboe 8`

Tremulant

Pedal (C – f1; 7 Register)
Posaune 16`
Choralbass 3fach
Zink 3fach
Gedacktbass 8`
Oktavbass 8`
Subbass 16`
Principalbass 16`

Koppeln: OW/HW, HW/Ped., OW/Ped.
Pfeifen insgesamt: 1842
mechanische Spiel- und Registertraktur